Manuel Albers (Waldgenossenschaft Walpersdorf) über Probleme der Anrainer

Datum

29. Oktober 2026

Der Borkenkäfer kennt keine Nationalparkgrenzen.

Naturschutzgebiete, FFH-Flächen, Moore, naturbelassene Waldflächen: Der Rothaarkamm steht schon heute in weiten Teilen unter besonderem Schutz.

Aber was bringt ein Nationalpark zusätzlich? Und welche Folgen hätte er für die angrenzenden Wirtschaftswälder?

Manuel Albers, Waldvorsteher der Waldgenossenschaft Walpersdorf, sieht insbesondere beim Borkenkäfermanagement Risiken. Aus eigener Erfahrung weiß er, was passieren kann, wenn befallene Bestände nicht rechtzeitig behandelt werden und sich Schädlinge auf benachbarte Wälder ausbreiten.

„So ein Nationalpark ist ja romantisch, schön, klingt toll.“

Doch Albers vermisst in der Debatte etwas Entscheidendes: die Perspektive der Menschen vor Ort. Seine Waldgenossenschaft bringt über 100 Jahre Erfahrung in der Bewirtschaftung ihrer Wälder mit.

Sein Standpunkt: Bevor neue Schutzregeln entstehen, müssen ihr tatsächlicher Zusatznutzen und ihre Auswirkungen auf die Nachbarwälder geklärt werden.

🎥 Stimmen aus der Region | Manuel Albers, Waldvorsteher der Waldgenossenschaft Walpersdorf

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